Erntedank 2019

Das Erntedankfest gibt uns die gute Gelegenheit, sich bewusster mit der Dankbarkeit zu beschäftigen. Das, was für manche noch eine Selbstverständlichkeit darstellt, nämlich sich für einen Gefallen etwa zu bedanken, das kann im Blick auf Gott zu einer echten geistlichen Herausforderung werden: Wenn ich erkenne, was Gott in meinem Leben für mich getan hat und immer noch tut, kann das mein ganzes Glaubensleben von Grund auf umkrempeln.

Wir wollen das gemeinsam durchdenken und schließlich im Gottesdienst feiern, denn Eucharistie heißt übersetzt nichts anderes als Danksagung. In unserer Gemeinde in Werdohl begehen wir das Erntedankfest am Sonntag, 06. Oktober 2019 um 11.00 Uhr in der Kirche St. Petrus Canisius.

Bei unserem Dankfest wollen wir diese Menschen nicht vergessen, bei denen das tägliche Brot oft nicht reicht. Aus diesem Grund steht zwischen den Feldfrüchten vor dem Altar auch ein leerer Korb, der von Ihnen für diese Menschen gefüllt werden kann. Wir sind auch für eine Geldspende dankbar. Wir geben diese Gaben an die Werdohler Tafel weiter und bitten um haltbare Lebensmittel, da die nächste Ausgabe erst am 24. Oktober stattfindet.

Spendenvorschlag: Tee, Kaffee, Kakao, Honig, jede Sorte Marmelade, Tüten-Suppen, Würstchen im Glas oder Dose, Konserven, haltbare Milch, Süßigkeiten, Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Gebäck...

kleben bleiben 2019

Unter diesem Motto steht die große Diözesanveranstaltung der Pfadinder in diesem Jahr. Zum 60 jährigen Bestehen des Essener Verbandes wird ein großes Sommerlager in Kolding in Dänemark veranstaltet. Aus allen Stämmen des Bistums haben sich die Pfadfinder aufgemacht, um an diesem Treffen teilzunehmen. Auf dem Lagerplatz werden ca. 1200 Jugendliche erwartet. Die ganze Aktion ist dabei in drei Phasen unterteilt.

Phase eins hat am Freitag den 9.08.2019 begonnen. Die verschiedenen Stufen bekamen einen Treffpunkt genannt, von dem aus die Reise startete. So sind zum Beispiel die Wölflinge im Ruhrgebiet unterwegs, die Juffis befinden sich in Bad Salzuflen, die Pfadis wandern auf Rügen und die Rover begannen ihre Route in Hamburg und sind nun in St Peter Ording. Der Weg ist hierbei ein Teil des Zieles, auf dem auch gemeinsame Aufgaben zu lösen sind.

 

Die Wölflinge                                                                                                         Bild Privat

 

Die Juffis                                                                                                                Bild Privat

 

Die Pfadis                                                                                                               Bild Privat

 

Die Rover                                                                                                                 Bild Privat

Ökumenische Projektkantorei Pfingsten 2019

„Wer singt, der betet doppelt“. Dieser Ausspruch des Kirchenvaters Augustinus traf am diesjährigen Pfingstwochenende in Werdohl zu. Die Kirchenmusikerin der Evangelischen Kirchengemeinde, Kantorin Marion Jeßegus, hatte zum 3. Mal zu einem Ökumenischen Projektchor eingeladen, der im Ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag den musikalischen Teil bestreiten sollte. Ihrem Ruf folgten sangesfreudige Gemeindemitglieder aus der Evangelischen, Katholischen und Neuapostolischen Kirche. Mehrere gemeinsame Proben fanden statt, um in diesem Jahr den Schwerpunkt auf musikalische Stücke aus den skandinavischen Ländern zu legen.

In einem Konzert am Pfingstsonntagabend wurden die Lieder von den ca. 40 Sängerinnen und Sängern aufgeführt, wobei Stücke wie „Schön ist die Erde“, „Ein guter Geist herrsche unter uns“ und vor allem der „Sommerpsalm“ bei den Zuhörern die Stimmung des Nordens entstehen ließen. Das stimmgewaltige, im Gospelstil angelegte „Gebet für die Stadt“ war im englischen Text fürbittenmäßig aufgestellt und bat den Geist für alle Verantwortlichen um seinen Beistand.

Umrahmt und auch oftmals begleitet wurden die Chorbeiträge von dem Holzbläserquartett „Madeira Wind Ensemble“ aus Wipperfürth, deren Repertoire einen Bogen von Barock bis Zeitgenössisch spannte. Perfekt aufeinander eingestimmt konnten sie wie bereits im vergangenen Jahr die Zuhörer mit ihrem virtuosen Spiel begeistern und beschlossen das Konzert im Zusammenklang mit dem gut agierenden Projektchor mit dem dänischen Abendlied „Friede erfüllet Stadt und Land“. Rote Rosen in der liturgischen Farbe des Pfingstfestes, die sich auch in der Bekleidung der Akteure widerspiegelte, wurden am Ende des Konzertes als Dank an alle Mitwirkenden verteilt.

Zur Einstimmung auf den ökumenischen Gottesdienst am Montagmorgen erscholl zu Beginn ein gewaltiges „Gott gibt ein Fest und alle sollen kommen“ im Pop- Arrangement von Michael Schütz als Aufruf an alle Christen in Werdohl. Bis auf das Abendlied wurden alle im Konzert dargebrachten Chorsätze diesmal a capella oder mit Klavierbegleitung in die Liturgie eingefügt. Auch hier waren die Zuhörer begeistert von der Vielfalt der Stücke und dem Können der Sängerinnen und Sänger und zeigten sich beeindruckt darüber, was in der Kürze der Probenzeit erarbeitet wurde und nun mit großer Freude und Strahlkraft zum Lobe Gottes erklang. Der Festredner, Weihbischof Wilhelm Zimmermann aus Essen, seines Zeichens Verantwortlicher für die Ökumene im Bistum Essen, lobte das ökumenische Engagement der Verantwortlichen der Projektkantorei und wünschte sich auch über Werdohl hinaus weitere solcher gemeinsamen Aktivitäten.

So wurde der Ausspruch des Doppelt-Betens zweimal an diesem Pfingstwochenende in den kirchlichen Gemeinden Werdohls aufgegriffen und zeigte bei allen Beteiligten Vorfreude auf das nächste Jahr, wenn sich wieder musikbegeisterte Menschen aller örtlichen christlichen Gemeinden im ökumenischen Geist zusammenfinden.

 

Martin Rützler

Foto: Michael Koll

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St. Michael Werdohl-Neuenrade

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58791 Werdohl

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