Bild: Thomas Lazar in Pfarrbriefservice.de

Das gesellschaftlich-religiöse ist seit März stark eingeschränkt, Messfeiern finden nur noch in einigen Kirchen mit begrenzter Teilnehmerzahl statt.
Damit entfallen auch die Kollekten, was unseren Pfarreihaushalt stark belastet. Da sitzen wir mit allen anderen Pfarreien in einem Boot.
Aus diesem Grund hat die Bank im Bistum Essen die Aktion „Kollekte online – solidarisch gemeinsam handeln!“ ins Leben gerufen. 
Die Bank richtet einen „Link“ für jede Pfarrei ein.
Über diesen Link werden Sie zu der Aktion geleitet und können Ihre Spende über das SEPA-Lastschriftverfahren oder paydirekt entrichten.
Die eingehenden Spenden werden auf ein Interimskonto der BIB gebucht und über die unterschiedlichen Kennungen jeweils der entsprechenden Pfarrei zugewiesen.
 
Link zur Kollekte online: Spendenportal - Kollekte online 
 
Diese Aktion ist zunächst bis zum 30.09.2020 befristet. Je nach Lage der Situation wird die Bank diese Aktion verlängern. 
Wir danken der Bank im Bistum Essen für Ihr Engagement für die Pfarreien und hoffen sehr auf Ihre Unterstützung.
Selbstverständlich können Sie auch direkt auf unser Pfarreikonto spenden:

Pfarrei St. Michael Werdohl-Neuenrade
IBAN: DE91 3606 0295 0016 9600 12

Für Ihre Unterstützung sage ich Ihnen ein herzliches "Vergelt`s Gott".

Ihr Pater Irenäus Wojtko, Pfarrer

Wann feiern wir wieder unsere Gottesdienste

Veröffentlicht in Aktuelles

Liebe Mitglieder unserer Pfarrei,

ab dem 1. Mai können wir, wenn dabei alles getan wird, um das Corona-Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, wieder die öffentlichen Gottesdienste feiern. Damit kehren wir nicht in eine Normalität unseres Gottesdienst- und Gemeindelebens zurück, wie wir es aus der Zeit vor der Corona-Pandemie kennen. Die Infektionsgefahr durch das Virus ist immer noch groß. Gerade im Blick auf viele Menschen in unseren Gemeinden, die zur Corona-Risikogruppe gehören und die wir deshalb besonders schützen müssen, ist weiterhin Vorsicht geboten. Es ist auch sehr wichtig, noch einmal klar zu sagen, dass das „Sonntagsgebot“ bis auf Weiteres für alle aufgehoben bleibt.

Bischof Overbeck sagt: „Für unser Bistum bedeutet die Aufhebung des grundsätzlichen Verzichts auf Gottesdienste nicht, dass überall alle Gottesdienste wieder wie gewohnt gefeiert werden. Es liegt im Ermessen der Verantwortlichen in den Pfarreien, was jeweils für Sie vor Ort sinnvoll möglich und verantwortbar ist“.

Aus diesem Grund haben sich am 29. April 2020 der Kirchenvorstand und der Liturgieausschuss des Pfarrgemeinderates zu einer Sondersitzung getroffen, um allen vorgegebenen Schutzmaßnahmen des Bistums Essen und der Städte Neuenrade und Werdohl gerecht zu werden.

Dabei ergaben sich konkrete Entscheidungen:

  1. Die zwei Kirchen unserer Pfarrei – St. Michael und St. Mariä Heimsuchung – müssen so vorbereitet werden, damit der Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus auch so gut wie möglich gewährleistet sein wird.
  2. Die Filialkirche St. Petrus Canisius in Eveking bleibt zuerst für die Gottesdienste weiterhin geschlossen.
  3. Die Teilnahme am Gottesdienst bedarf jeweils persönlicher Anmeldung im Pfarrbüro.
  4. In beiden Kirchen müssen wir in diesen Tagen Sitzplätze markieren, Abstandsstreifen auf den Fußböden anbringen, Ein- und Ausgang regeln und mit Schildern versehen. Wir müssen überlegen auf welche Weise der Gang zur Kommunionspendung geregelt werden kann.
  5. Jeder Kirchenraum ist von der Größe her und von der architektonischen Beschaffenheit unterschiedlich – deswegen können wir auch nicht einen Zeitplan und ein Planungsmuster für die gesamte Pfarrei entwickeln. Jede Gemeinde muss für sich betrachtet werden.
  6. Was die Eucharistiefeier – die hl. Messe – betrifft, werden wir zuerst am Wochenende beginnen – und zwar am 09./10. Mai 2020.
  7. Danach werden wir langsam Schritt für Schritt mit den Gottesdiensten in der Woche starten.
  8. Die Grundentscheidung bleibt – nämlich alles was jede/r selbst zu Hause feiern oder beten kann – z.B. Rosenkranz, Maiandacht, usw., soll in der Hauskirche im Familienkreis weiter gefeiert werden.

Deswegen fordern wir unsere Gläubigen auch auf, mit Mund-/ Nasenschutz (alternativ einer „Alltagsmaske“ oder einem Schal) in die Kirchen zu kommen. Die Priester werden bei der Kommunionspendung ebenfalls Maske tragen – desinfizierte Hände bzw. Einweghandschuhe sind ebenfalls ein Muss.

Diese Sicherheitsmaßnahmen wie auch das Sorgen für Ordnerdienste verlangen von uns eine gute Vorplanung. Deshalb können wir mit größter Wahrscheinlichkeit erst ab dem 9. Mai in der Pfarrei mit einigen Gottesdiensten wiederbeginnen.

Wir bitten dazu auf die Aushänge der Kirchen und auf die Homepage der Pfarrei www.st-michael-werdohl-neuenrade.de zu achten. Wir werden auch die Lokalpresse über diese Regelungen informieren.

Diese vorsichtige Öffnung verlangt von uns allen einen angemessenen Umgang mit unserer Gesundheit und noch mehr mit der Gesundheit des Nächsten. Bischof Overbeck bittet alle Gläubigen in seinem Brief ausdrücklich darum, „dass Gläubige, die zu den sogenannten Risikogruppen gehören – also beispielsweise ältere Menschen mir Vorerkrankungen – vorerst weitgehend auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten“. Wer sich also unwohl oder gar krank fühlt, möge entsprechend verantwortlich handeln und unbedingt zu Hause bleiben und auf Radio-/ Fernseh-/ oder Internetgottesdienste ausweichen.

Ganz konkrete Hinweise, was zu tun ist, bekommen Sie in den kommenden Tagen.

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen in der Gemeinschaft der Gläubigen und mit den Besuchern unserer Kirchen. Gott möge uns alle beschützen und bitte bleiben Sie gesund.

Ihr Pater Irenäus Wojtko, Pfarrer

Stand: 30.04.2020

Kontakt

Pfarramt
St. Michael Werdohl-Neuenrade

Neustadtstr. 34
58791 Werdohl

Tel. 02392 - 80643-10
Fax. 02392 - 80643-19

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.